


Das Wort Spagyrik ist griechischen Ursprungs. Zusammengesetzt aus "spao" = "trennen, lösen scheiden" und "ageiro" = "binden, vereinen" verweist das Wort Spagyrik auf die zwei wichtigsten alchemistischen Techniken: das Trennen und das Vereinen. Spagyrik ist also praktizierte Alchemie!
Die spagyrischen Heilmittel unterliegen dem Heilmittelgesetz (HMG).
Wir verfügen über eine Versandhandelsbewilligung nach HMG. Alle ärztlichen Verordnungen schicken wir Ihnen gern per Post.
Der Versand erfolgt eingeschrieben.
Die Post wird um 16 Uhr aufgegeben und am folgenden Tag ausgeliefert.
Wesentlich für die Alchimisten sind die inneren Wirkkräfte eines Stoffes. Um das in der Augangssubstanz enthaltene innere Kraftpotenzial zu gewinnen und als Arzneikraft therapeutisch zu nutzen, wird die Ausgangssubstanz schrittweise durch aufeinanderfolgende Aufbereitungsverfahren, verändert.
Gärung
Als erster Trennschritt in der Spagyrik findet die Gärung statt. Unter Ausschluss von Sauerstoff werden Kohlenhydrate abgebaut und die usprüngliche Heilpflanze in die Prima materia umgewandelt.
Destillation
Durch die Wasserdampfdestillation werden ätherische Öle und Alkohol vom Destillationsrückstand getrennt. Letzterer wird abgepresst, getrocknet und verascht (kalziniert).
Durch die Gärung und anschliessende Destillation erhalten wir die drei philosophischen Prinzipien:
Vereinen
Die aus den Trennungsprozessen entstandenen Fraktionen (ätherische Öle, Alkohole, Pflanzenasche und das Destillat) werden zusammengefügt. Wir erhalten das arzneilich wirksame Spagyrikum.
Spagyrik ist mehr als nur eine feinstoffliche Phytotherapie und mehr als ein der Homöopathie verwandtes Verfahren. Sie ist zwar mit diesen beiden Heilmethoden verwandt, fügt aber einen spezifischen Aspekt in die Therapie mit ein: "Verändertes kann durch Verändertes geheilt werden".
Die spagyrische Essenz wirkt informativ auf das autoregulative System des Körpers.
Spagyrik gibt es in Tropfen- und Sprayform und z.T. auch als Lutschtablette verarbeitet.
Normalerweise nimmt man 3 mal täglich 5-7 Tropfen in wenig Wasser ein oder man gibt 3 mal täglich 2-3 Sprühstösse in den Mundraum. Die Tabletten dosiert man 3 mal täglich 2 Stück (im Mund zergehen lassen).
Bei Kleinkindern darf man einen Sprühstoss auf den Bauch geben und ihn gut einmassieren.
Bei lokalen Schmerzen hilft auch die äusserliche Anwendung; z.B. 1-2 Sprühstösse auf einen schmerzhaften Tennisellenbogen,...
Im Akutfall darf man stündlich ein Spraystoss in den Mund geben oder 3 Tropfen in wenig Wasser gut einspeicheln.