


Die Anthroposophische Medizin wurde vor annähernd hundert Jahren von Dr. Rudolf Steiner und Dr. Ita Wegmann begründet. Diese Therapierichtung baut ganzheitlich und integrativ auf der Schulmedizin auf. Sie nutzt moderne Diagnosemethoden und Therapien und ergänzt sie mit Arzneimitteln und Methoden, die die Selbstheilungskräfte des Menschen aktivieren.
Die anthroposophischen Heilmittel unterliegen dem Heilmittelgesetz (HMG).
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Der Versand erfolgt eingeschrieben.
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Die Natur lässt sich in drei Bereiche unterteilen: mineralische, pflanzliche und tierische Welt. Anthroposophische Arzneimittel sind aus Stoffen dieser drei Naturreiche zu genau bedachten Kompositionen zusammengestellt. Die einzelnen Komponenten sind dabei durch Rhythmisieren, Potenzieren und andere Prozesse so aufbereitet, dass sie sich den menschlichen Vorgängen annähern und Heilkraft erlangen. Die fertige Komposition unterstützt die Selbstheilungskräfte des Organismus und fördert damit die Gesundung von Körper, Seele und Geist.
Die dreigliedrige Funktionsordnung geht von jenen Strukturen und Prozessen im lebendigen Leib aus, die mit anatomisch-physiologischen Methoden erfassbar sind. Sie beschreibt eine grundlegende Polarität zwischen Sulfur- und Sal-Prozessen, welche ihren ausgleich in den Merkur-Prozessen finden. Sulfur, Sal und Merkur sind hier nicht im engeren Sinn als Schwefel, Kochsalz und Quecksilber zu verstehen, sondern als Prozessqualitäten.
Krankheit ist demnach ein gesunder Prozess an falscher Stelle oder zur falschen Zeit.
Dem Gesichtspunkt der Viergliederung liegt die Frage nach den Kräften, die den menschliechen Leib zusammenhalten, und die Frage nach dem psychphysischen Zusammenhang zugrunde:
Der Ursprung einer Krankheit ist also ein Ungleichgewicht zwischen den vier Wesensgliedern.